Der Jakobsweg von Köln nach Schengen
Die Römer waren wohl die Ersten, die eine Straße von Trier aus durch die Eifel nach Köln anlegten. Sie war Teil der großen Nord-Süd‑Verbindung vom Rheinland in Richtung Provence (Frankreich). Auffällig bei den Römerstraßen ist ihr schnurgerader Verlauf. Heutzutage folgen die ebenfalls geradlinigen Bundesstraßen oft diesen alten Trassen.
Schon kurz nach Gründung der Sankt‑Jakobusbruderschaft Düsseldorf konzipierte der Geschäftsführer des Vereins, Heinrich Wipper, einen »vereinseigenen« Pilgerweg von Düsseldorf nach Santiago de Compostela, der über Köln und Trier nach Frankreich verläuft. Dabei gab die alte Römerstraße die Richtung vor. Ihr genau zu folgen, war .jedoch nicht ratsam. Die Römerstraße ist nämlich ‑ zumindest von Köln bis Bitburg ‑ nicht mehr so einfach im Gelände zu entdecken und wird in ihrem südlichen 'feil gänzlich von der heutigen Bundesstraße Nr. 51 eingenommen. So lag es nahe, den Wanderweg Nr. 5 des Eifelvereins, an dem die bedeutenden Abteien von Prüm und Echternach liegen, als Basis eines Jakobsweges durch die Eifel zu nehmen.
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