Berchtesgadener Land mit Nationalpark

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    Ferien im Berchtesgadener Land

    zwischen Watzmann, Bad Reichenhall und Rupertiwinkel

    Urlaub im Berchtesgadener Land, dem südöstlichsten Winkel Bayerns bietet Erlebnis, Entspannung und Erholung in einer der beliebtesten Ferien Regionen Oberbayerns.

    Bergeweise Abenteuer ermöglicht Deutschlands einziger alpiner Nationalpark, mit dem beeindruckenden Wahrzeichen Watzmann (2.713 m) und dem malerischen, kristallklaren Königssee inmitten steil aufragender Felswände. Eine Bootsfahrt über den Königssee führt zur beliebten Wallfahrtskirche St. Bartholomä oder zum romantischen Obersee. Eine Busfahrt auf den Kehlstein offenbart tolle Ausblicke. über die Kehlsteinstraße gelangt man zum 1.874 Meter hohen Kehlsteinhaus, auch Eagle’s Nest genannt. Mehr Einblick über die Zeit des Nationalsozialismus erhält man in der Dokumentation Obersalzberg.

    Das Berchtesgadener Land umfasst 15 weltbekannte Orte wie Berchtesgaden, Schönau am Königssee und Bad Reichenhall.

    Alpine Berggipfel, Gebirgsseen, wie der Funtensee, die Eishöhle am Untersberg, die Wimbach- und Almbachkamm mit der Kugelmühle erwandern und erleben, das kann man im Naturwunderland.

    Viel frische Alpenluft tankt man im Sommer beim Bergsteigen, Klettern, Wandern und Rad fahren. Im Nationalpark Berchtesgaden werden vielfältige Themenwanderungen zum Beispiel auf den Spuren des Adlers, der Murmeltiere, Hirsche und Rehe angeboten.

    Hoch hinaus geht es mit den Bergbahnen auf den Erlebnisberg Jenner, den Predigtstuhl, zum Obersalzberg oder Hirscheck.

    Ob bei der Kur, im Gesundheits Urlaub oder bei der Medical Wellness, die Heilkräfte der Alpen stecken in den Naturschätzen Alpen Salz, Alpen Sole, Laist, Latschenkiefer, Naturmoor und im Quellwasser. Ihre natürlichen Inhaltstoffe und das besondere Alpenklima sind für Therapie und Wohlbefinden die wichtigsten Elemente. Besuche im Heilstollen dienen als Prävention zur Steigerung der Abwehrkräfte, gegen Allergien und Erkältungen.

    Natioanlpark Berchtesgaden

    Der Nationalpark Berchtesgaden im bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land ist der einzige deutsche Nationalpark in den Alpen.

    Der Park umfasst eine Fläche von 210 km² und ist Teil des 1990 von der UNESCO ausgewiesenen Biosphärenreservats Berchtesgaden, das seit Juni 2010 zum Biosphärenreservat Berchtesgadener Land erweitert wurde. Der Nationalpark wurde  am 18. Juli 1978 gegründet.

    Der Nationalpark Berchtesgaden liegt überwiegend im Gebiet der Gemeinden Ramsau und Schönau und nimmt einen Großteil der Gemeindeflächen ein, und umfasst zusätzlich einen kleinen Teil im südöstlichen Gemeindegebiet des Marktes Berchtesgaden. Er wird im Osten, Süden und Südwesten vom österreichischen Bundesland Salzburg begrenzt. Nach der Gliederung der Naturräumlichen Haupteinheiten Deutschlands gehört das Gebiet des Nationalparks zu den Berchtesgadener Alpen in den Nördlichen Kalkalpen.

    An den Park, der sich auf einer Höhe von 603,3 (Königssee) bis 2.713 m ü. NN (Watzmann) befindet, schließt sich im Norden das rund 259 km² große Nationalparkvorfeld (Alpenpark Berchtesgaden) an, das neben den Gemeinden Ramsau und Schönau auch Berchtesgaden, Bischofswiesen und Marktschellenberg umfasst. Ein noch größeres Gebiet bildet das Biosphärenreservat Berchtesgaden.

    Die Grenze des Nationalparks verläuft vom Jenner gut 1 km ostwärts und biegt dann um das Skigebiet herum nordwärts zum Mannlgrat und über diesen zum Hohen Göll. Ab hier folgt sie konsequent der deutsch-österreichischen Grenze bis zur Neuen Traunsteiner Hütte auf der Reiter Alm. Von hier aus schließt sie den gesamten Osten des Hochplateaus ein, um dann knapp nördlich des Schottmalhorns zum Hintersee abzufallen. In der Ramsau verläuft die Grenze knapp südlich von Hintersee und Ramsauer Ache ostwärts an den Nordhängen von Hochkalter und Watzmann entlang wieder zum Jenner, wobei das äußerste Nordende des Königsssees ausgespart wird.

    Die höchste Erhebung innerhalb des Nationalparks ist der Watzmann, das zentrale Bergmassiv der Berchtesgadener Alpen. Besonders zu erwähnen ist noch das Wimbachgries, ein Tal, das nach einer geologischen Theorie durch den Einsturz eines Gewölbes über Watzmann und Hochkalter entstanden ist. Es ist mit einer bis zu 300 Meter dicken Schuttablagerung gefüllt, die sich über eine Länge von zehn Kilometern erstreckt. Der Funtensee, ein Bergsee, an dem im Winter regelmäßig die tiefsten Temperaturen ganz Deutschlands gemessen werden, liegt ebenfalls im Gebiet des Nationalparks Berchtesgaden.

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