Flevoland

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    Neuland voller Geschichte!

    Mit ca. 190.000 Einwohnern ist Almere die größte Stadt der Provinz Flevoland. Die 1975 gegründete Stadt liegt im südlichen Bereich des Flevoland Polders, ca. 25 km östlich von Amsterdam.

    Postmoderne Architektur
    Almere besticht durch die eigenwillige Architektur einiger Gebäude, die die große gestalterische Freiheit der Architekten verdeutlicht. Das Stadhuis von Cees Dam z.B. gleicht einem Palast aus Marmor und Glas. Architekturinteressierte sollten sich auch das avantgardistische Architekturprojekt „De Realiteit“, bestehend aus 17 fantasievollen Wohneinheiten, anschauen!

    Sehenswert
    Technikfans kommen im Energie- und Schifffahrtsmuseum voll auf ihre Kosten. Dort sind historische Dampf- und Elektromaschinen aus dem 20. Jh. ausgestellt und das älteste Dampfschiff der Zuiderzee aus dem Jahr 1906 liegt dort vor Anker.

    Für Kunst- und Kulturinteressierte lohnt sich ein Besuch im Museum De Paviljoens.

    Lelystad ist die Hauptstadt der jüngsten niederländischen Provinz Flevoland. Die 1967 gegründete Stadt grenzt sowohl ans IJsselmeer, als auch ans Markermeer. Von Lelystad aus führt der Mitteldeich, der IJsselmeer und Markermeer voneinander trennt, nach Enkhuizen (Provinz Noord-Holland). Namensgeber der Stadt war Cornelis Lely, der Initiator des Zuiderzeeprojektes. Wie die gesamte Provinz liegt auch Lelystad knapp fünf Meter unterhalb des Meeresspiegels.

    Natur, Shopping & Museen
    Lelystad und die direkte Umgebung haben für jeden etwas zu bieten: Beobachten Sie seltene Vogelarten bei einer Wanderung durch das Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen, unternehmen Sie einen Einkaufsbummel im Outletcenter Batavia Stad oder besuchen Sie eines der Museen.

    Im Nieuwland Erfgoedcentrum erfahren Sie z.B. alles über die Entstehung der Provinz Flevoland, in der Bataviawerft können Sie Nachbauten berühmter Handelsschiffe besichtigen, und im Luftfahrtmuseum Aviodrome erwartet Sie die letzte flugfähige Douglas DC-2 Maschine.

    Erst Insel, dann Festland
    Urk unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von den modernen, geplanten Städten Flevolands. Das Fischerdorf, dessen Wurzeln bis ins Jahr 966 zurückreichen, war lange Zeit eine Insel in der Zuiderzee. Als 1942 der Noordoostpolder im Rahmen des Zuiderzeeprojektes endgültig trockengelegt wurde, wurde Urk Bestandteil des Festlandes.

    Traditionspflege
    Bis heute halten die streng religiösen Urker an alten Traditionen fest: Sie pflegen ihren Dialekt und tragen an Festtagen Tracht. Das alte Fischerdorf besitzt einen reizvollen Stadtkern mit einem alten Fischereihafen, einem Heimatmuseum im Alten Rathaus und vielen historischen Häusern. Fischermonument, Museum & Leuchtturm Jahrhunderte lang lebten die Urker von der Fischerei.

    Zahlreiche Fischer verloren bis heute ihr Leben in der Zuiderzee. Das Fischermonument erinnert an die verstorbenen Seeleute. Auf dem höchsten Punkt der ehemaligen Insel steht ein 14 m hoher Leuchtturm aus dem Jahr 1844. Einblick in das frühere Leben der Urker gibt das Heimat- und Fischereimuseum. Besichtigen Sie eine authentische Urker Wohnung, die traditionelle Kleidertracht und eine Seilmacherei.

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