Hümmling

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    Hümmling – Hügeliges Land und mythische Großsteingräber

    Buchenwald und Birkenhaine, Erika und Glockenheide – dazwischen leuchtende Rapsfelder und Alleen, soweit das Auge reicht. Die Grüne Weite ist das Merkmal des Hümmling, einer Hügellandschaft, die sich aus den sonst nur sanft gewellten Niederungen des übrigen Emslandes erhebt.

    Mythisch anmutende Großsteingräber, zwischen knorrigen Bäumen versteckt, wecken Phantasiebilder von urgeschichtlichen Kulturen. Die Nachfahren jener ersten Siedler haben Mühlen gebaut, die seit Jahrhunderten den Elementen trotzen, die sie antreiben: Wind und Wasser. Hier ist auch eine der letzten Mühlen Europas zu finden, die beides gleichzeitig nutzt – die „Hüvener Mühle“.

    Als fabelhaftes Jagdrevier seit langer Zeit geschätzt, hat der grüne Hümmling einst den Kölner Kurfürsten Clemens August angezogen. Er bescherte der Region ein architektonisches Juwel: Schloss Clemenswerth in Sögel.

    Darüber hinaus locken Nordhümmling und Werlte, die ebenfalls in diesem Landschaftsraum liegen, mit einem wahren Wanderparadies, idyllischen Dorfteichen und dem Naturschutzgebiet „Theikenmeer“.

    Orte im Hümmling: Nordhümmling, Sögel, Werlte

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