Nord-Ostsee-Kanal

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    Nord-Ostsee-Kanal – Wasserstraße der Weltschifffahrt

    Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) verbindet die Nordsee mit der Ostsee zwischen Brunsbüttel und Kiel und erspart den Schiffen den längeren Weg um die Nordspitze Dänemarks.

    Die meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt wurde 1895 als Kaiser-Wilhelm-Kanal eröffnet und 1948 in Nord-Ostsee-Kanal umgetauft. Rund 110 Schiffe vom Massengutfrachter bis zum großen Containerschiff schippern täglich über den 98,7 Kilometer langen Kanal.

    Wer die Wasserstraße selbst aus Perspektive der Seefahrer erkunden möchte, kann an Bord eines der Ausflugschiffe, des Raddampfers Freya oder des Helgoländer Börtebootes gehen, die den Kanal und seine idyllischen Nebengewässer erkunden.

    Traumschiffe im Land zwischen den Meeren

    Zwischen Mai und Oktober passieren Traumschiffe und Ozeanriesen wie die „Europa“ oder die „Norwegian Dream“ den Nord-Ostsee-Kanal.

    An den Ufern des Kanals finden Sehleute garantiert einen Logenplatz, wenn die Kreuzfahrer wie schwimmende Paläste an ihnen vorbei gleiten.

    Von Brunsbüttel an der Nordsee bis Kiel an der Ostsee führt ihr Kurs entlang blühender Wiesen oder geschäftiger Städtchen durch Schleswig-Holstein. An der Schiffsbegrüßungsanlage direkt an der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke werden alle Schiffe vorgestellt und mit dem Dippen ihrer Flagge und Spielen ihrer Nationalhymne begrüßt.

    Der Nord-Ostsee-Kanal zwischen Brunsbüttel und Kiel ist die meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt.

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