Oberthal

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    Die Geschichte von Oberthal geht zurück auf die drei Ortsteile Imweiler, Linden und Osenbach, in früheren Jahren drei getrennte Ortschaften, die aber schon früh durch Dorf- und Banngemeinschaft miteinander verbunden waren.

    Im Mittelalter existierte ein Rittergeschlecht, dessen Stammsitz die Burg Linden war. Dieses Rittergeschlecht dürfte für den kleinen Ort Linden namensgebend gewesen sein.

    Als man das Rheinland 1798 nach französischem Muster in Departements, Kantone und Mairien einteilte, wurden Imweiler, Linden und Osenbach nicht mehr gesondert aufgeführt, sondern es erscheint zum ersten Mal der amtliche Name „Mairie Oberthal“. Bei der Bezeichnung Oberthal soll es sich nach den Untersuchungen von Rudolf Just ursprünglich nicht um einen Ortsnamen gehandelt haben, sondern wohl mehr um einen geographischen Begriff wie Ober- oder Unterland. Während früher alle Eintragungen in den Standesregistern getrennt nach den drei Ortsteilen erfolgten, werden seit 1932 die Eintragungen nur noch unter der Bezeichnung „Oberthal“ vorgenommen.

    Donatuskapelle in Gronig

    Die schmucke Kapelle stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es handelt sich um einen dreiseitig geschlossenen Bau mit Dachreiter. Der Altar der Kapelle, der heute in der Pfarrkirche steht, ist mit Figuren der heilige Donatus, Wendelinus und Augustinus ausgestattet. Neben dem Portal der Kapelle befindet sicht ein Wegekreuz aus Sandstein mit der Inschrift „Gronig 1836.“

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