Reilingen

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    Die Bodenfunde in und um Reilingen beweisen, dass diese Gegend einen sehr alten Kulturboden besitzt. Hierauf weist auch der sensationelle Fund in einer Reilinger Kiesgrube im Gewann Spies hin. 1978 wurde dort das Schädelfragment eines auf etwa 300.000 Jahre geschätzten Frühmenschen geborgen, des „Homo erectus reilingensis“.

    Lange vor den Römern waren die Kelten hier. Die Römer legten aus strategischen Gründen Straßen an. Zwei solcher „Römerstraßen“ führten durch die Reilinger Gemarkung. Im engen Zusammenhang damit muß die Festung Wersau gesehen werden, deren Geschichte sehr bestimmend wurde und von der es heute keine überreste gibt. Urkundlich wird die Burg erstmals 1236 erwähnt. Wahrscheinlich entstand sie als römische Tiefburg. Urkundlich werden Reilingen und Hockenheim als „Zubehör von Wersau“ genannt.

    Im landwirtschaftlichen Bereich zeichnet sich Reilingen durch seine Sorderkulturen Tabak- und Spargelanbau aus.

    Seit 1890 hat sich neben dem Tabak immer mehr der Spargelanbau durchgesetzt.

    Ein Spargel- und Tabaklehrpfad will allen interessierten Besuchern diese Landwirtschaft und alles, was damit verbunden ist, näher bringen.

    Im Jahr 2011 feiert die Gemeinde ihr 725jähriges Jubiläum

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