Südliches Bourtanger Moor

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    Südliches Bourtanger Moor – Uralte Moor- und Heidelandschaften mit typischer Flora und Fauna

    Unter dem einst größten Hochmoorkomplex in Westeuropa schlummern wertvolle Bodenschätze: Erdgas und öl. Dass sich hier so etwas wie ein „Texas des Nordens“ befindet, ist vor allem an den so genannten „ölnickern“ zu erkennen.

    Doch trotz Torfabbau, öl- und Gasförderung, die dem einst armen Landstrich zu sichtbarem Wohlstand verholfen haben, hat das Südliche Bourtanger Moor eine Vielzahl natürlicher Attraktionen bewahrt: Feuchtbiotope für immer seltener werdende Flora und Fauna, ausgedehnte Rastplätze für Zugvögel und weite Wollgrasflächen, deren Fruchtphase im Juni jedes Jahres zu einer einzigartigen Attraktion wird. Die Erschließung dieses Landschaftsraumes wird deshalb mit besonders großer Sorgfalt betrieben.

    Im Heseper Moor bei Geeste lädt das Emsland-Moormuseum zum Rundgang durch Geschichte und Alltag des Torfabbaus ein. Mit rund 20 Hektar Hochmoorfläche ist es das größte Museum dieser Art in Deutschland.

    Bei Twist hütet unter anderem das Naturschutzgebiet Bargerveen, das sich tief in die benachbarten Niederlande hinein erstreckt, den einzigartigen Schatz an lebendiger Hochmoorvegetation – ein Lebensraum für rund 220 Vogelarten.

    Orte im Südlichen Bourtanger Moor: Geeste, Twist

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