Uckermark & Nationalpark Unteres Odertal

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    Uckermark – Natur zum Genießen!

    Reisetpps in der Uckermark:

    Kanufahren vor dem Sonnenuntergang,  Altstadt Templin, Boitzenburger Mühle, Kleine Heide in der Uckermark,
    Lenne-Park in Criewen, Oder-Neiße-Radweg, Schloss Boitzenburg.

    Die Uckermark liegt im nordöstlichen Teil der Mark Brandenburg, nur 80 km von Berlin entfernt, an der Grenze zu Mecklenburg und dem Nachbarland Polen.

    Die Landschaft in dem in Deutschland am dünnsten besiedelten Landkreis ist von den Großschutzgebieten Nationalpark Unteres Odertal, Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und Naturpark Uckermärkische Seen geprägt.

    Erfahren Sie hier mehr über die Städte Prenzlau, Templin, Lychen, Angermünde und Schwedt (Oder) sowie über das vielfältige Kultur-, Natur- und Wellnessangebot der Uckermark.

    Mit ungewöhnlichen Gefährten, wie Draisine, Hydro-Bike oder Floß, aber auch klassisch auf Wanderungen, Kanu- oder Radtouren mit oder ohne Naturführer gehen die Besucher hier auf Entdeckungsreise.

    Mittelalterliche Wehranlagen, Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik, gut erhaltene Altstadtkerne und Feldsteinkirchen kennzeichnen die reizvollen Städte Templin, Angermünde und Prenzlau.

    Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt, das Flößerfest in Lychen, das Tabakblütenfest bei Schwedt/Oder, die Blasmusiktage und Gänsemarkt in Angermünde, die Uckermärkischen Musikwochen oder Kunstausstellungen bringen kulturelle Akzente ins Land.

    Entspannung für Körper und Seele finden die Besucher in der NaturThermeTemplin im Thermalsoleheilbad Templin. Thermalsolebäder, Sauna- und Erlebnisbadelandschaften, Aqua Musicale, orientalische Pflegezeremonien und Angebote des Therapiezentrums sorgen für das Wohlbefinden der Gäste.

    Nationalpark Unteres Odertal 

    Der Nationalpark Unteres Odertal ist ein 1995 gegründeter Nationalpark in Deutschland. Er liegt am Unterlauf der Oder im Nordosten Brandenburgs, im Landkreis Uckermark und umfasst eine Fläche von 10.500 ha.

    Umgeben wird der Nationalpark auf deutscher Seite von dem 17.774 ha großen Landschaftsschutzgebiet Nationalparkregion Unteres Odertal. Der Nationalpark bildet mit dem angrenzenden polnischen Landschaftsschutzpark Unteres Odertal (Park Krajobrazowy Dolina Dolnej Odry, ca. 6.000 ha) und dem Zehdener Landschaftsschutzpark (Cedynski Park Krajobrazowy, ca. 30.850 ha) und dessen Schutzzone eine räumliche Einheit.

    Seit den Erklärungen und Beschlüssen des Deutsch-Polnischen Umweltrates von 1992 wird das Gebiet mit seinem zentralen Teil zwischen der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße und dem Oderlauf, einschließlich des angrenzenden Gebietes auf der deutschen Seite und des Zwischenstromlandes zwischen Ost- und Westoder von Widuchowa (Fiddichow) bis zum Skosnica-Kanal (Klützer Querfahrt) auf der polnischen Seite als grenzüberschreitendes Schutzgebiet betrachtet und trägt den Namen Internationalpark Unteres Odertal. Die grenzüberschreitende Schutzzone umfasst insgesamt eine Fläche von 1.172 km² und erstreckt sich sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite entlang der Oder über gut 60 km Länge.

    Der Nationalpark erstreckt sich über eine Breite von zwei bis maximal acht Kilometern. Das Ostufer der Oder (bzw. ab Friedrichsthal der Ostoder) steigt steil auf Höhen bis zu 100 m ü. NN an. Das Westufer der Westoder sowie des zur Oder parallel verlaufenden Kanals, der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße, ist etwas weniger steil und im Bereich Schwedt/Oder (Welsemündung) sehr flach.

    Hier befindet sich die einzige intakte Polder-Landschaft Deutschlands. Nach niederländischem Vorbild wurde das Flussgebiet großflächig eingedeicht. Hohe Winterdeiche, die sich am westlichen Talrand hinziehen, schützen die Orte. Entlang der Oder ziehen sich die Sommerdeiche, die jedes Jahr im November geöffnet werden, so dass das Wasser der Oder die ganze Breites des Flusstales bedecken und ungehindert abfließen kann. Im Winter und im Frühjahr sind daher die Polderwiesen geflutet. Der Fluss hat so mehr Raum, die Gefahr von Hochwassern für die Hafenstadt Stettin ist damit fast ausgeschlossen.

    Ist im April die Flut zurückgegangen, werden die Wehre der Sommerdeiche wieder geschlossen. Das verbleibende Restwasser wird innerhalb weniger Tage abgepumpt. Dies ermöglicht, dass bis in den Herbst hinein die Wiesen durch Beweidung und Mahd genutzt werden können.

    Die großflächige Fluss-Auenlandschaft ist Lebensraum für viele seltene oder geschützte Pflanzen und Tiere, unter anderem Biber. Auf den überschwemmten Wiesen rasten große Schwärme von Zugvögeln.

    Das Tal der Oder ist begrenzt durch unmittelbar steil ansteigende Hügelränder. Auf einigen besonders zerklüfteten Hängen haben sich bis heute Reste der ursprünglichen Wälder erhalten. Andere Bereiche sind aufgrund jahrhundertelanger Beweidung heute Trockenrasen.

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