Alsfeld

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    Alsfeld, die Fachwerkstadt an der Schwalm, ist mit ihrem Fachwerkensemble und dem weltbekannten spätgotischen Rathaus ein architektonisches Kleinod.

    Die Fachwerk- und Modellstadt bietet eine gleichermaßen geschichtsträchtige wie lebendige Umgebung, in der zahlreiche kleine Fachgeschäfte zum Stöbern und Kaufen einladen oder das Regionalmuseum die bunte Geschichte des Lebens im Schwälmer Land erzählt.

    Wandern Sie durch die malerischen Gassen der Altstadt, die alle auf dem Marktplatz mit seinen vielfältigen historischen Bauten münden. Entdecken Sie versteckte Winkel, mittelalterliche Relikte und verwunschene Brunnen. Ein breites Angebot an Rad- und Mountainbikerouten, Wanderwegen, Ausflugszielen in der näheren Umgebung sowie mehrere Bäder machen Alsfeld zum perfekten Urlaubsort für die ganze Familie.

    SEHENSWüRDIGKEITEN

    Dreifaltigkeitskirche

    Ehemalige Klosterkirche der Augustiner-Eremiten. Anbau einer asymetrischen Halle mit Mittel- und Seitenschiff im Jahr 1435. Kreuzrippengewölbe, Steinkanzel mit hölzernem Schalldeckel, Reste von Fresken. 1960/62 restauriert und mit neuen Glasfenstern versehen.

    Fachwerkrathaus

    Das 1512 – 1516 erbaute Fachwerkrathaus ist eines der bedeutendsten Kunstdenkmäler in Hessen. Es ziert auch das Wappen der Stadt Alsfeld. Der steinerne Unterbau des in früher Rähmbauweise errichteten Rathauses diente früher als Markthalle.

    Hochzeitshaus
    Das malerische Gebäude, das 1571 bezogen wurde, ist im Stil der Renaissance errichtet. Der erhabene Steinbau wurde von den Bürgern bei Tanz und Festen genutzt, diente aber auch als Magazin, Garnison und Gefängnis. Heute ist hier ein gemütliches Café.

    Leonhardsturm
    Der Leonhardsturm ist als einziger der zahlreichen Mauer- und Tortürme der alten Stadtbefestigung erhalten. Der Rundturm mit Kegel und Zinnenkranz ist 27m hoch und wurde 1386 erbaut. Die Tür befindet sich in 7 m Höhe und war von der ehemaligen Stadtmauer zugänglich. Im Erdgeschoss befindet sich ein Gefangenenverlies. Im Volksmund wird der Turm auch ‚Storchennest‘ genannt.

    Märchenhaus
    Lassen Sie sich von einer professionellen Märchenerzählerin in die Welt der Märchen, Sagen und Legenden entführen.

    Mittelalterlicher Brunnen
    Idyllisches Plätzchen mit altem Brunnenbecken, aus dem der Sage nach der Klapperstorch die neugeborenen Kinder geholt hat. Hier wurde früher das Leinentuch ausgewaschen. 1981 wurde der Platz in alter Form wieder hergestellt.

    Stumpfhaus
    Erbaut 1609.

    Walpurgiskirche
    Die frühgotische Basilika aus dem späten 13. Jahrhundert ist die städtische Hauptkirche. Im 15. Jahrhundert erfolgte der Umbau zur Hallenkirche. Besonders von Interesse sind der romanische Taufstein, die spätgotischen Fresken, ein Schnitzaltar, das Chorgestühl, barocke Epitaphien und eine spätgotische Kreuzigungsgruppe.

    Weinhaus
    Das Weinhaus, 1538 von Hans von Frankfurt begonnen, diente der Weinlagerung und dem Weinausschank. Es zeigt mit seinen Staffelgiebeln übergangsformen zwischen Gotik und Renaissance. Die ursprünglichen reizvollen ‚Vorhangbogenfenster‘ wurden 1840/43 leider durch Rundbogenfenster ersetzt. Einige Gewändeteile sind noch sichtbar.

    Pranger
    An der Marktplatzecke befindet sich der ehemalige Pranger. Hier wurden Personen, die im Mittelalter die Gesetze der Stadt verletzten, am Hals angekettet und waren dort dem Spott oder der physischen Missachtung der anderen Einwohner ausgesetzt. Die Trittsteine am Pranger weisen deutliche Benutzungsspuren auf.

    ‚Gänseliesel‘ am Schwälmer Brunnen
    Dieser Brunnen zeigt die Gänseliesel. Er wurde als Zeichen der Verbundenheit mit dem Trachtengebiet errichtet.

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