Gerolsteiner Land

    0
    79

    Gerolsteiner Land GPS-Track

    Das Gerolsteiner Land – Land der Quellen in der Vulkaneifel

    Zwischen den Flussten  Rhein, Mosel und Ahr an der Grenzen zu Luxemburg und Belgien liegt das Gerolsteiner Land inmitten der Vulkaneifel. DieLandschaft geformt von bizarren Felsformationen, versteinerten Riffen ist geprägt von einer für Mitteleuropa außergewöhnlichen naturkundlichen Vielfalt.

    Von römischen Quellanlagen über die Phänomene der Eishöhlen in Birresborn oder Roth, zukunftsorientiertem Wassermanagement oder den Mineralbrunnenbetrieben in Gerolstein und Birresborn, Sprudel als Wirtschaftskraft, Wasser und Quellen sind eng mit der Geschichte und Entwicklung des Gerolsteiner Landes verbunden. Heilquellen und Mineralwasser haben die Region weltweit bekannt gemacht. Im Quellpavillon des Luftkurortes kann der Besucher auch die verschiedenen Mineralwasser probieren – Quelle der Reinheit und des Wohlbefindens mit Mineralien und wertvollen Spurenelementen.

    Der Bau der Eisenbahnlinie 1871 von Trier nach Köln bedeutete den Aufstieg zum bevorzugten Erholungsort in der Eifel. über die Vorgänge die an der Entstehung und der Nutzung der Landschaft beteiligt waren und heute noch sind, informieren die vier Routen des GEO-Parks. Eine Reise zu den „verborgenen“ Teilen der Erde und der natürlichen Schönheit dieser Landschaft. Exkursionen unter fachkundiger Leitung, Geologische Wochenenden oder Angebote für Schüler und Gruppen geben aufschlussreiche Einblicke, die vulkanischen Zeugen, Erd-, Kultur- und Industriegeschichte der Umgebung zu entdecken.

    In der Vulkaneifel können Wanderer auf einem sehr gut ausgebauten Wanderwegenetz die Schönheit der Natur erkunden. Außerdem lockt der Eifelsteig in dieser zauberhaften Region.
    Ob Sie es bevorzugen, mehrere Tage in dieser märchenhaften Natur zu wandern, oder sich auf Tageswanderungen beschränken möchten, im Gerolsteiner Land ist beides möglich.

    Naturerlebniss im Gerolsteiner Land

    European Geopark der Vulkaneifel:

    Etwa 270 Ausbruchszentren erzählen von der feurigen und spannenden Entstehungsgeschichte der Vulkaneifel, Geo-Museen und zahlreiche Geo-Einrichtungen offenbaren wissenschaftliche Phänomene und ausgewählte Erlebniswege und -pfade führen zu den Schätzen unserer faszinierenden Landschaft.Der Vulkaneifel European Geopark gehört seit 2004 zu den UNESCO Global Geoparks – diese Auszeichnung und Qualifikation ist Anerkennung und Verpflichtung zugleich. Entdecken Sie die Wunderwerke der Natur in der Vulkaneifel…

    Wasserfall Dreimühlen:

    Wasserfall Dreimühlen bei Nohn im Ahbachtal südlich von Ahütte liegt einer der interessantesten Wasserfälle der Eifel. Der Wasserfall Dreimühlen wird von drei stark calcium- und kohlesäurehaltigen Zuflüssen des Ahbaches gespeist. Hierbei entstehen so genannte Karbonat-Sintergesteine. Auf dem porösen und weichen Stein wachsen Moose, die unter den Ablagerungen versteinern. Jährlich wächst der Wasserfall so zwischen 8 – 10 cm. Tipp: Der Wasserfall ist Teil des Hillesheimer Geopfades, der zahlreiche weitere geologische Ziele erwanderbar macht.

    Wallender Born:

    Als einziger Kaltwasser-Geysir der Eifel ist der Wallende Born ein besonderes Zeugnis der vulkanischen Aktivität in der Vulkaneifel. Aus einer ca. 20 Kilometer tief liegenden Magmakammer dringt Kohlensäure an die Oberfläche und hebt den Wasserspiegel der Mineralquelle kräftig brausend in 3 Sekunden zu einer geysirartigen Fontäne bis zu 4 m Höhe an. Die Anstiegshöhe geht während der weiteren „Wallung“ (4 – 6 min.) auf rund 60 cm zurück. Dieses Schauspiel wiederholt sich ca. alle 35 Minuten.

    Vulkangarten Steffeln

    Der Vulkangarten Steffeln öffnet dem Besucher ein Fenster in die geologische Vergangenheit der Eifel. Vor einer Kulisse aus Erdspalten, bizarrem Gestein und den Abbruchwänden eines erloschenen Vulkans erschließt sich dem Besucher das faszinierende Thema Vulkanismus. An insgesamt 24 Stationen, darunter ein Beispiel-Maar und ein typischer Vulkankegel, werden wissenschaftliche Inhalte zum GEO-Erlebnis gezeigt. Ein Rundgang durch den Vulkangarten Steffeln dauert ca. eine Stunde.

    Strohner Lavabombe

    Die fast 120 Tonnen schwere „Lavabombe“ ist eine geologische Besonderheit. Mit ihrem Durchmesser von fast 5 m stellt sie ein eindrucksvolles, einmaliges Zeugnis früherer vulkanischer Tätigkeit in der Eifel dar. Bei einer Sprengung im Steinbruch am Wartgesberg löste sie sich 1969 aus 15 m Höhe aus der Steinbruchwand. Da die vulkanischen Kräfte in der Eifel nicht ausgereicht hätten, eine derart große Kugel durch die Luft zu schleudern, war ihr Entstehung lange umstritten. Eine Kernbohrung in die Kugel brachte schließlich die Lösung: Während der Ausbrüche des nördlichen Wartgesberg-Vulkans löste sich ein Stück Kraterwand und rollte in den Schlot zurück. Auf ihrem Weg sammelte sie glühende Lavafetzen ein, die auf ihrer Oberfläche festklebten. Beim nächsten Ausbruch wurde die Kugel wieder nach oben transportiert, um dann erneut herab zu rollen. Dieser Vorgang ereignete sich mehrere Male, bis die heutige Größe erreicht war. Dann wurde die Kugel in den Kraterwall eingebaut, erst durch den Abbau kam sie wieder zum Vorschein.

    Die Ferienregion Gerolsteiner Land liegt mitten drin im gut verzweigten und ausgebauten Radwegenetz der Eifel und eignet sich ideal als Ausgangspunkt für Ausflüge und ausgedehnte Touren ins Kylltal und auf  Eifel-Ardennen-Radweg.

    Ideale Ausgangspunkte für Ihre entdeckungen und Ihre Wanderungen sind die Hotels Zur Neroburg in Neroth und das Wollfshotel in Kopp.

    TEILEN
    Vorheriger ArtikelRondane Nationalpark
    Nächster ArtikelRech
    eGoTrek
    eGoTrek ist ihr Outdoor-Reiseführer für Wanderer und Radfahrer. Hinter eGoTrek steckt ein Team von wander- und naturbegeisterten Menschen. Seit vielen Jahren erstellen wir Reiseführer der schönsten Landschaften und Orte weltweit.