Graubünden mit Nationalpark

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    Grischun (mit weichem sch) – wie Graubünden in der Sprache der Rätoromanen heißt, hat seine eigene Entstehungsgeschichte. Der ehemalige Freistaat der Drei Bünde aus dem 14. Jahrhundert wurde wohl von den benachbarten österreichern spöttisch der Graue Bund genannt, und dieser Name wurde übernommen. Eine wichtige Bevölkerungsgruppe stellen die Rätoromanen, die „Fußkranken des römischen Heeres“, welche der Legende nach im oberen Inntal, dem Engadin, zurück geblieben sind. Ihre Sprache jedenfalls ist klar lateinischen Ursprungs, auch wenn sich im Laufe der Jahrhunderte Eigenheiten entwickelt haben.

    Die Hauptstadt Chur blickt auf eine lange Geschichte zurück und war im Mittelalter sehr bedeutend. Weitere bekannte Orte in Graubünden sind z. B. Sankt Moritz, Davos, Klosters, Arosa und Churwalden.

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    Familienurlaub in der grössten Ferienregion der Schweiz bedeutet Abwechslung für Gross und Klein in den Alpen: Von der Handy Safari über gemeinsame Erlebnisse wie Goldwaschen oder Trottinett- fahren bis hin zum Märchenwanderweg – in den Bündner Bergen ist für jeden etwas dabei.

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    Natioanalpark Schweiz

    Der 1914 in der Schweiz gegründete Nationalpark liegt im Kanton Graubünden im Dreiländereck Schweiz-österreich-Italien. Dieser Park ist der älteste der Alpen.

    Das Land gehört den Gemeinden: Zermes,S-chauf, Scuol, Valchava und Lavin.

    Seit 1979 ist der Park UNESCO-Biosphärenreservat. Der Nationalpark liegt auf einer Höhe zwischen 1400 und 3174 Meter.

    Berg- und Latschenkiefer (Legföhre) dominieren den Park. Engadiner Dolomit ist der vorrangige Boden. Die Niederschlagsmenge ist gering.

    Der einzige Nationalpark der Schweiz verfolgt drei Ziele: Naturschutz, Forschung und Information.

    Wer sich ruhig verhält, kann Steinwild, Rotwild, Gämse Murmeltiere, Rehe, Schneehasen, Eidechsen, Schlangen, Insekten und viele Vögel beobachten, vielleicht sogar einen Bartgeier, die seit 1991 wieder im Park angesiedelt werden. Das ökosystem des Parks umfasst mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten, von unscheinbaren Kleinstlebewesen bis zum Braunbär.

    Das Nationalparkhaus Zernez in der Unterengadiner Gemeinde Zernez bildet das Herzstück des Nationalparkzentrums mit Besucherzentrum und Museum.

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