Der Moselsteig – Etappe 02

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 Auf dem Moselsteig von Palzem nach Nittel – Wiesen, Wälder und herrliche Aussichten

Auf der 2. Etappe des Moselsteiges von Palzem nach Nittel erwartet uns eine bunte Vielfalt aus Wiesen, Wälder und Weinbergen. Zahlreiche Wegkapellen säumen seinen Weg und herrliche Aussichten auf das wunderschöne Moseltal lassen jedes Wanderherz höher schlagen.

Die Wanderung starten wir am Bahnhof in Palzem. Wir überqueren die Eisenbahnbrücke und gehen auf den Zuweg zum Moselsteig 600 Meter bis zum Ortsende und treffen an der Wegkapelle, auf der rechten Straßenseite, auf den unmarkierten Moselsteig. Es ist noch früh am Morgen, der Himmel präsentiert sich in allen Grauschattierungen, das gelbbraun der Blätter unter unseren Füßen sind die einzigen Farbtupfer in einer fast surreal wirkenden Landschaft. Wir folgen dem regionalen Wanderweg „P3“ (Helfanter Mühle) rechts neben der Kapelle leicht bergauf bis zum Sportplatz, ab hier betreten wir wieder Waldboden und wandern einige Kilometer durch einen herrlichen Laubwald bis zur „Helfanter Mühle“ an der B 419. Wir laufen etwa 50 Meter auf der rechten Seite an den Leitplanken vorbei, bevor der Weg (Wegeschild Helfant) rechts auf einen asphaltierten Weg trifft, auf diesem gehen wir leicht bergauf an Wiesen vorbei bis zu einer Rastbank.

Wir folgen dem Feldweg links an Weiden vorbei mit Blick auf den „Helfanter Dom“. Nach wenigen Minuten erreichen wir den Ortsrand und gehen zum Dorfplatz, queren die Brückenstraße und biegen nach wenigen Metern rechts in die Bergstraße ein und biegen nach einem kurzen Anstieg in die Kirchstraße ein, die uns zum Ortsrand führt. Vor der Kapelle folgen wir dem Weg nach links und durchwandern einen grünen Talgrund der zum Wald hinauf ansteigt. Wir wandern nun durch den Haardtwald bis zu einer Wegkreuzung, an dieser halten wir uns links und wandern geradeaus auf den Waldrand mit einer weiteren Wegkreuzung zu. Rechts verläuft der Mosehöhenweg, wir aber steigen geradeaus hinab zur K 110 und genießen die wunderschöne Aussicht auf Mosel und Luxemburg. An der Straße gehen wir auf dem begrünten Wegstreifen nach rechts und erreichen in wenigen Minuten die ersten Häuser von Wincheringen.

An den ersten Häusern (Achtung!) laufen wir zunächst nach links und bald darauf  wieder nach rechts und gelangen an eine Kreuzung. Wir gehen den Weg halblinks hinunter der uns zum Bachtal bringt. Weiter unten queren wir den Bach nach links und folgen einem Grasweg an Weinbergen vorbei hinunter zur L 134 mit Rastbank. Auf der Straße gehen wir etwa 50 Meter rechts bergauf und folgen dem Wegweiser „Wincheringen“ auf einem steilen Pfad bergauf  und erreichen eine Bushaltestelle. An dieser gehen wir nach links, die Straße ein Stück hinunter und dann nach rechts leicht ansteigend hinauf zum Hotel Moselblick. An diesem gehen wir entlang und erreichen bald darauf das Ortsende. Ab hier passieren wir einige Weinberge bis wir abermals auf eine Zufahrtsstraße treffen. An dieser gehen wir etwa 180 Meter bergauf und biegen dann links ab und erreichen über einen kurzen Schlenker eine Schutzhütte, wo wir eine kleine Rast einlegen und den Blick, wenn auch etwas getrübt, über das Moseltal genießen.

Von hier geht es nun an Hecken und Weinbergen vorbei mit Blick auf die Mosel, bis der Weg nach rechts ansteigt und wir wieder auf einen Asphaltweg treffen, an diesem biegen wir links ab und bald darauf wieder nach rechts steil aufwärts auf einem Pfad, bis dieser wieder abflacht. Nun geht es wieder durch herrlichen Wald, nach einer Weile biegen wir wieder nach links ab und gelangen auf einen Pfad der uns hinunter leitet zu einer Straße. Wir gehen an dieser nach links und erreichen den Ortsrand von Rehlingen. Wir wandern weiter zum Ortszentrum mit Brunnen, gehen rechts ein Stück die Bergstraße hinauf und biegen auf der linken Seite nach etwa 50 Meter in den Kappellenweg ein, der uns steil hinauf zum Friedhof  mit Kapelle führt. Von hier genießen wir wieder die herrlichen Tiefblicke auf Mosel und Luxemburg. Von hier setzen wir die Wanderung zunächst auf festen Weg fort, der uns durch Wiesen weiter bergauf leitet und biegen einiger Zeit nach links auf einen Naturweg ein, der uns über eine Anhöhe ins dichte Gehölz führt, zum Waldrand wieder ansteigt und zu einem Asphaltweg führt. Diesen queren wir und wandern auf grasigen Untergrund hinunter ins Rehlinger Bachtal.

Noch bevor wir den Talgrund erreichen biegen wir unterhalb der Weinberge links ab, mit Blick auf die ersten Häuser von Köllig. Vor dem Ort biegt der Weg abermals links ab und wir erreichen einen weiteren Wirtschaftsweg. Diesem folgen wir bis zur nächsten Wegkreuzung und wander rechts am Waldrand entlang bis zu einer Weggabelung. Wir folgen dem linken Pfad in den Wald und gelangen später zu einer Felsklippe. über Stufen gelangen wir in den Hallenwald und erreichen eine schöne Pfadpassage unterhalb der „Kölliger Felsen“ durch dichtes Grün bis wir den Wald wieder verlassen und am Waldrand links abwärts wandern. Unterhalb eines Weinberges gehen wir nach rechts und gelangen wieder in einen kleinen Wald und erreichen einige Weinbergsparzellen.  Auf dem Asphaltweg gehen wir abwärts und wechseln beim Kreuzweg nach links auf einen Pfad, der uns zum Friedhof von Nittel bringt. Dort gehen wir nach rechts „Im Bungert“ und laufen durch ein Wohngebiet bis zur „Rochusstraße“, halten uns links abwärts und erreichen „Im Blümchen“ den Endpunkt dieser Etappe.

Fazit: Abwechslungsreiche Etappe, etwas asphaltlastig

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Streckendaten
Schwierigkeit Normal
Länge 16,2 km
Dauer 4,5 Std.

 

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