Die Schlacht im Hürtgenwald: Fünfter und Schlussakt

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Mit dem Scheitern der Ardennenoffensive war der Widerstandswille der Deutschen im Großen und Ganzen gebrochen, zumal die Sowjetarmeen im Osten immer näher rückten und am 12. Januar 1945 in Polen eine Großoffensive starteten. Dennoch tobten die Kämpfe im „Hürtgenwald“ verbissen weiter. Im südlichen Bereich, bei Wahlerscheid, Konzen und Mützenich beißen die Amerikaner weiterhin auf Granit, ebenso im Raum Raffelsbrand und Ochsenkopf. Erst Anfang Januar 1945, als die Amerikaner ihre Nachschubsituation entscheidend verbessert hatten, kam wieder Bewegung in diesen Frontabschnitt.

Erfolgreicher waren die Amerikaner weiter nördlich: Lendersdorf bei Düren können sie am 17. Dezember 1944 und Obermaubach am zweiten Weihnachtstag des Jahres 1944 erobern. Erst am Mittwoch, dem 31. Januar 1945 gelingt ihnen auch der Durchbruch im Raum Monschau. Schließlich gelingt ihnen auch – endlich – die Besetzung der strategisch wichtigen Urftsee-Staumauer, und auch der Rursee wird am 4. Februar 1945 erreicht.

Ein großes Problem bleibt nach wie vor Schmidt: Erst nach langen, erbitterten Kämpfen erreichen die Amerikaner am 7. Februar die ersten Häuser bzw. Ruinen von Schmidt. Zwei Tage später schließlich können sie auch den Staudamm Schwammenauel einnehmen, ohne verhindern zu können, dass deutsche Pioniere ein Grundablassrohr und die Druckleitung zum (Jugendstil-) Kraftwerk Heimbach sprengen. Dies führt zu einem erheblichen Anstieg des Rurpegels und verzögert die überschreitung des Flusses um 14 Tage.

Am Freitag, dem 2. März 1945 schließlich fällt mit Heimbach auch die letzte Stadt am Rande des Hürtgenwalds an die Amerikaner, die Schlacht im Hürtgenwald ist beendet.

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Streckendaten
Schwierigkeit Normal
Länge 8 km
Dauer 2 Std.

 

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