Europäischer Fernwanderweg E 8 in Irland – Etappe 4: Kenmare – Killarney

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Unsere nächste Etappe führt uns von der südirischen Küstenregion fort in das klassische Kernland. Eines der Highlights ist der Killarney National Park.

Mit mehr als 100 km² bietet der Páirc Náisiúnta Cill Airne dem Wanderer eine Modellwelt früherer und heutiger irischer Vegetation und Fauna. Neben Moosen und Farnen aller Art findet man hier den ältesten Eichenwald Irlands sowie mediterrane Blumen und Sträucher, die dank des Golfstroms in einem milden Klima hervorragend gedeihen. Als Kuriosum gelten die „Erdbeerbäume„, als Strauch in die Höhe gewachsene Erdbeerpflanzen. Problematisch sind die überhand nehmenden Rhododendren, welche in Teilen des Parks alle anderen Pflanzen zu verdrängen drohen.

Eine besondere Sehenswürdigkeit des Parks ist der Torc-Wasserfall am Fuss des Torc Mountain. Das 1843 gebaute Muckross House liegt im Zentrum des Parks am Ufer des gleichnamigen Sees. Auf der Insel Innisfallen im Lough Leane liegt die Ruine eines ehemaligen Klosters, welches früher große Bedeutung für die Region hatte, Innisfallen Abbey.

Killarney ist eine gemütliche, sehr typische Kleinstadt am Fusse des höchsten Gebirgszuges der Insel, der Macgillycuddy´s Reeks. Tourismus trägt und prägt die Stadt, nur Dublin bietet mehr Unterkünfte als Killarney. Neben dem Nationalpark lohnt sich auch ein Ausflug zum Steinkreis von Lissyvigeen (Lios Ui Bhigin), der aus sieben, in einem Kreis von ca. vier Metern Durchmesser gesetzten etwa 2 Meter hohen Monolithen besteht, und deshalb auch die sieben Schwestern genannt wird. Er gehört zu einer Serie von Steinkreisen, deren gemeinsames Merkmal die ungerade Zahl von Steinen ist.

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Streckendaten
Schwierigkeit Normal
Länge 19,1 km
Dauer keine Angabe

 

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