Jakobsweg Frankreich: La Coquille – Sorges

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La Coquille, okzitanisch La Coquilha, ist eine französische Gemeinde mit 1364 Einwohnern (Stand 1. Januar 2009) im Nordosten des Départements Dordogne, Region Aquitanien. Sie ist integraler Bestandteil des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.

Der Ortsname La Coquille, die Muschel, ist eine Anspielung auf die Jakobsmuschel – sie wurde den Pilgern des Jakobswegs hier überreicht.

La Coquille liegt 12 Kilometer südlich von Châlus und 14 Kilometer nordnordöstlich von Thiviers (Luftlinie). Die Gemeinde wird von folgenden Nachbargemeinden umgeben:

Firbeix im Norden.
Saint-Pierre-de-Frugie im Nordosten.
Saint-Priest-les-Fougères im Osten.
Saint-Paul-la-Roche im Südosten.
Chalais im Südwesten.
Mialet im Westen und Nordwesten.

Neben dem Ortskern besteht die Gemeinde aus folgenden Weilern, Gehöften, Mühlen und einem Schloss: Bonhur, Champ Baillard, Chantecor, Château de la Meynardie, Chaurieux, Chevalerie, Curmont, Fardoux, La Barde, La Combe, La Monnerie, La Rebeyrolie, La Roche, La Roussie, La Serve de la Bergère, La Tuillère, Le Clos-Neuf, Le Coderc, Le Meygnaud, Le Moulin Neuf, Les Charbonnières, Les Neyroux, Les Peyrières, Les Rivailles, Magondeau, Moulin de Margaud, Piangaud, Puy Roux, Puyroux, Raty, Ruafon und Sainte-Marie-de-Frugie.

Die von Norden kommende Côle fließt am Nordwestrand der Gemeinde in generell südwestliche Richtung; sie legt dabei anfangs die Grenze zu Firbeix und später dann zu Mialet fest. Die Ostgrenze des Gemeindegebiets zu Saint-Pierre-de-Frugie und Saint-Priest-les-Fougères wird von der Valouse gebildet, die nach Südsüdwest entwässert. Südwestlich vom Ortskern entspringt der Ruisseau de la Pouyade, ein kleinerer linker Seitenarm des Touroulet. Auch dieser Bach zieht nach Südwesten.

Der topographisch tiefste Punkt im Gemeindegebiet von La Coquille mit 259 Metern liegt südlich von Piangaud an der Valouse, die hier die Gemeinde verlässt. Der höchste Punkt mit 432 Metern befindet sich nördlich von Le Meygnaud im äußersten Norden.

Geschichte

Die Gemeinde La Coquille trug bis 1856 noch die Bezeichnung Sainte-Marie-de-Frugie.

Sehenswürdigkeiten

Die Ortskirche Saint-Joseph aus dem Jahr 1873.
Das Schloss Château de la Meynardie aus dem 16. Jahrhundert.
Der Weiler La Barde mit seinem Zen-buddhistischen Kloster Kanshoji.

Verkehrsanbindung

Durch La Coquille führt die von Norden kommende Hauptverkehrsader N 21 von Châlus nach Thiviers. Parallel hierzu verläuft die Bahnstrecke von Limoges nach Thiviers (und weiter nach Périgueux), mit Halt in La Coquille. Von Osten quert den Ort die D 79, die von Jumilhac-le-Grand kommend in westliche Richtung nach Mialet weiterzieht. Etwas nordöstlich des Ortskerns trifft die D 67 auf die 79; sie geht von Bussière-Galant (Haute-Vienne) im Nordnordosten aus und quert auf ihrem Weg Saint-Pierre-de-Frugie. Hinter La Coquille setzt sie sich dann nach Saint-Paul-la-Roche im Südsüdosten fort. über Kommunalstraßen werden ferner auch Chalais und Saint-Jory-de-Chalais erreicht.

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Streckendaten
Schwierigkeit Normal
Länge 17,1 km
Dauer 6 Std.

 

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