Ponferrada, Columbrianos, Camponaraya, Cacabelos, Villafranca

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Ponferrada ist die Hauptstadt der Comarca El Bierzo der Provinz León in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien und León, Spanien. Sie liegt 508 m über dem Meer am Zusammenfluss von Sil und Boeza. Die Einwohnerzahl liegt bei 66.656 (2006).

Geschichte

Um das 11. Jahrhundert veranlasst Osmundo, Bischof von Astorga, den Bau einer Brücke für die Pilger des Jakobswegs. Eine Siedlung entstand an den Ufern des Sil um diese Brücke herum. Zuerst in der Hand der Templer gerät sie nach Auflösung des Ordens, unter anderem in den Besitz der Grafen von Lemos bis sie die Katholischen Könige für sich beanspruchten. Anlass hierfür war ein Streit zwischen dem Grafen von Lemos und seinem Sohn, im 16.Jahrhundert der zu mehreren Kämpfen und Besitzwechseln rund um die Burg führte. Schließlich erklärten die Katholischen Könige Burg und Stadt zu ihrem Besitz und beendeten so die Streitigkeiten.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft spielt bis auf den Weinanbau kaum eine Rolle. Das Weinbaugebiet Bierzo ist ein Gebiet mit D.O. (Denominación de Origen). In Ponferrada steht die, mit 500 Mitarbeitern, größte Fabrik für Säulen von Windenergieanlagen Europas. Außerdem werden in Ponferrada Metallverarbeitung, Glaserei und Zementherstellung sowie Schiefergewinnung betrieben. Der Dienstleistungssektor verzeichnet den stärksten Zuwachs.

Sehenswürdigkeiten

Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Burg von Ponferrada. Sie reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück und wurde im Laufe der Geschichte oft umgebaut. Ihre äußerste Mauer war früher zugleich die Stadtmauer des mittelalterlichen Ponferradas.
Die im Renaissance-Stil erbaute Basílica de la Encina (1614).
Die Calle Reloj, die den Platz der Basilika mit dem Rathausplatz verbindet.
Der Torre del reloj (Turm der Uhr), das alte Stadttor.
Das Barock-Gebäude des Kirchenrats (1692).
Die mozarabische Kirche Santiago de Peñalba aus dem 11. Jahrhundert.
Die mozarabische Kirche Santo Tomás de las Ollas, aus dem 10. Jahrhundert.
Die romanische Kirche Santa María de Vizbayo in Otero aus dem 11. Jahrhundert.
Der römische Brunnen in Campo.
Ein Eisenbahn-Museum.
Ein Radio-Museum.
Ein Kunst- und Archäologie-Museum neben dem Torre del Reloj.
In der Nähe der Gemeinde befinden sich auch die Las Médulas, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

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Streckendaten
Schwierigkeit Normal
Länge 21 km
Dauer 7 Std.

 

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