Schmugglerweg, NRW, Rureifel

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schmugglerwegSeinen Namen verdankt der Weg dem Kaffeeschmuggel aus Belgien, der nach dem 2. Weltkrieg das überleben vieler Familien und den Aufbau ihrer zerstörten Häuser sicherte.

Der Wiederaufbauder Pfarrkirche ging dagegen langsamer voran, was der Pfarrer in einer Predigt deutlich anmahnte.

Ab da opfertendie Schmidter regelmäßig Teile ihres Schmuggelgewinns für den Bau der Kirche, die seitdem im Volksmund St. Mokka heißt,

Im Tal der Kall führt der Wanderweg an Zweifallshammer vorbei. Hierwurde im 16. Jahrhundert die Bleihütte „Klingelpütz“ betrieben,die zwei Jahrhunderte später durch ein leistungsfähiges Hammerwerkersetzt wurde.

Die Eisenerze wurden aus Stollen teilsaus dem Gebiet Erzenreich in Schmidt und aus weiter entferntliegenden Gruben mit Pferdekarren herangeschafft.

Im gegenüberliegendenHang ist oberhalb der Kall ein Stolleneingang erkennbar. Nach der Mestrenger Mühle, die den Wanderer zur Einkehreinlädt, führt der Weg weiter entlang des Ortsteils Froitscheidmit seinen für die Rureifel typischen Streuobstwiesen.

Der hier abgebildete „Besenporsche“ wurde vom Zoll eingesetzt, um die Schmuggelfahrzeuge überwiegend amerikanischer Bauart verfolgen zu können. Die Stahlbesen dienten dazu, die „Teufelskrallen“, die die Schmuggler zu streuen pflegten, zur Seite zu kehren.

 

Ihre Gastgeber:

Hotel Haus Seeblick

Nideggen-Schmidt

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Streckendaten
Schwierigkeit Anspruchsvoll
Länge 12 km
Dauer 4 Std.

 

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