Stadtrundgang Luzern

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Luzern entstand rund um das karolingische Benediktinerkloster St. Leodegar, das zu Beginn des 8. Jahrhunderts gegründet wurde. Das Gebiet wurde damals Luciaria genannt, woraus sich der heutige Name entwickelte. Mit um die 80.000 Einwohnern ist Luzern nicht gerade eine Großstadt, wobei der Bevölkerungsschwund über die letzten Jahrzehnte lediglich durch die Fusion mit der Gemeinde Littau 2010 etwas kaschiert wurde.

Unser Stadtrundgang beginnt am Bahnhof bzw. dem direkt daneben liegenden Kulter- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Von dort geht es weiter zum Anlegeplatz der Dampfschiffflotte, bestehend aus „Uri“ von 1901, „Unterwalden“ von 1902, „Schiller“ (Wilhelm Tell lässt grüßen!) von 1906, „Gallia“ von1913 und „Stadt Luzern“ von 1928.  Die nächsten Stationen sind klerikaler Art und werden erreicht, indem wir dem Ufer der Reuss flussaufwärts folgen: Die Franziskaner– und quasi und die Ecke – die Jesuitenkirche, und – im selben Viertel, der Rittersche Palast.

Nicht weit davon liegt die diagonal über den Fluss führende Kapellbrücke mit dem Wasserturm, und am jenseitigen Ufer stoßen wir auf die St. Peters-Kapelle, die älteste Kirche innerhalb der Stadtmauer, und – gleich nebenan – dem Zurgilgenhaus. Von dort geht es weiter zum Fritschibrunnen, der während der Fasnacht seinen großen Auftritt hat. Nächste Station ist der Kornmarkt mit dem Rathaus, ein Bau im Stil der italienischen Renaissance, wenn man vom tief herab gezogenen Dach einmal absieht.

Der Weg führt weiter zum Weinmarkt und zum Mühleplatz, der aber heute völlig frei von Mühlen ist. Dann werfen wir einen Blick auf die Spreuerbrücke, neben der Kapellbrücke die zweite Brücke mit Holzdach, um dann über Brüggli– und Museggstraße – vorbei am Zeughaus, einem ehemaligen Kornmagazin – in Richtung Museggmauer zu wandern, dem erhaltenen Teil der Stadtmauer. Schirmer-, Zyt– und Männliturm sind für die öffentlichkeit zugänglich. Letzte Station unserer Stadtwanderung ist schließlich der historische Kern Luzerns: die Hofkirche St. Leodegar, errichtet an der Stelle, an der früher die Benediktinerabtei aus karolingischer Zeit stand.

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Streckendaten
Schwierigkeit Normal
Länge 3,7 km
Dauer 1,5 Std.

 

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