Walluf

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    Walluf

    Die kleine Weinbaugemeinde Walluf, die die östliche Grenze des historischen Rheingaus markiert, kann sich rühmen, schon rund 1250 Jahren aus dem Dunkel der Geschichte aufgetaucht zu sein.

    Aus dem Jahre 770 datiert die Urkunde, in der die Franken ihren Herrschaftsbereich in Verwaltungsbezirke einteilten und die neu geschaffenen Gaue des fränkischen Königs absteckten. Nur wenige Jahre später belegen Schriftstücke die ersten Weinberge nahe der Ortschaft Walluf und machen sie damit zur ältesten Weinbaugemeinde des Rheingaus. Solange die Mainzer Landesherren im Rheingau das Sagen hatten, war die kleine Gemeinde am Ufer des Rheins Vorposten des Bistums Mainz und das eigentliche Tor zum Rheingau. Wer in das, wie es Goethe formulierte, angenehme Rheingau reisen wollte, musste an dem wehrhaft ausgebauten Walluf um Einlass bitten.

    Heute präsentiert sich Walluf mit liebevoll restaurierten Häusern in Ufernähe und einer kleinen Rhein-Promenade.

    Sehenswert sind besonders die Reste einer Turmburg, die Johanniskirchenruine, Adelshöfe und der Segelhafen.
    In Oberwalluf, dem kleinen Höhenort, der zu Fuß über den Mühlenwanderweg im Walluftal zu erreichen ist, wird in der Kirche St. Martin das Bußkleid der Hl. Elisabeth ausgestellt.

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