Alpenpanoramaweg – Etappe 31: Divonne – Genf

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Jetzt heißt es Endspurt. Nach Genf hinein sind es immerhin noch einmal fast 27 Kilometer. Allerdings kommt man natürlich bald in den Bereich, in dem öffentliche Verkehrsmittel verfügbar sind – man muss also nicht unbedingt alles auf Schusters Rappen abreiten ;-}

Was soll man über Genf berichten? Sitz sovieler internationaler Institutionen, dass die Aufzählung nur langweilen kann. Klassischer Ort für schwierige politische Verhandlungen, Treffpunkt des Nahen Ostens mit dem Westen, Fokus für internationale Sportevents, kurzum eine Stadt für viele komplexe Konstellationen.

Nicht zu vergessen die technische Seite: Das CERN der Europäischen Organisation für Kernforschung ist ein einmaliges, zukunftsorientiertes Projekt der physikalischen Grundlagenforschung. Im größten Teilchenbeschleuniger der Welt mit einem Umfang von gut 26 km werden 9.300 Magnete auf -271,25 °Celsius – also beinahe auf den absoluten punkt – herunter gekühlt, damit atomare Teile auf beinahe Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden können. Ziel der Forschung ist es, kernphysikalische Prozesse zu verstehen, wie sie im Weltraum ablaufen und unter Normalbedingungen nicht zu beobachten sind.

Neben aller internationaler Bedeutung ist Genf auch eine schöne und geschichtsträchtige Stadt, deren Wurzeln ind die Keltenzeit zurück reichen und die zu erwandern sich lohnt. Es muss wohl nicht weiter betont werden, dass das Leben in Genf – auch und gerade für den Reisenden – seinen (gesalzenen) Preis hat.

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Streckendaten
Schwierigkeit Normal
Länge 26,7 km
Dauer 6,5 Std.

 

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