Der Mühlensteig, Minden Lübbecke, Etappe 2

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Mühlensteig Etappe 2

Diese etwa 16 Kilometer lange Etappe beginnt in Horst’s Höhe nördlich von Reineberg und endet in Bergkirchen.

Der erste Etappenabschnitt beschert dem Naturliebhaber eine ruhige, besinnliche Waldwandertour, die in die Tiefen des Wiehengebirges führt. Der zweite Etappenabschnitt ist den beiden Mühlen gewidmet, die den Wanderer auf dieser Etappe erwarten: der Windmühle Schnathorst-Struckhoff und der Wassermühle in Bergkirchen.

Natur pur auf dem Mühlensteig

Ausgehend von Horst’s Höhe führt der Mühlensteig am südlichen Waldsaum des Wiehengebirges entlang, vorbei an dem höchsten Berg, dem Heidbrink mit 320 Meter Höhe. Hier kann der Wanderer den Blick nach Süden auf die malerische Agrarlandschaft genießen, während sein Weg in weiter in Richtung Osten führt.

Hinter der Ortschaft Alsen biegt der Weg nach Norden ab, um auf den Kamm des Wiehengebirges weiter durch den majestätisch bewaldeten Landschaft zu führen. Der Weg verläuft entlang des 288 Meter hohen Nettelstedter Bergs in der erholsamen Waldluft weiter, nur kurz unterbrochen durch die zu kreuzende Schnathorster Straße, welche quer über das Wiehengebirge verläuft. Vorbei am 247 Meter hohen Schnathorster Berg führt der Mühlensteig wieder an den südlichen Waldrand.

Zu den Mühlen

Hier verlässt der Mühlensteig das Waldgebiet des Wiehengebirges und biegt scharf nach Süden ab. Auf befestigten Wegen geht es zur nächsten Mühle, die kurz vor Siedinghausen auf neugierige Besucher wartet. Die Windmühle Schnathorst-Struckhoff lädt zur Besichtigung ein. Dann geht es weiter in südöstlicher Richtung nach Bergkirchen. Hier erwartet den Wanderer die Wassermühle Bergkirchen, die Schönen Mühle. Die Mühle verfügt als Einzige im Mühlenkreis über eine restaurierte ölmühle, mit der in früheren Zeiten öl aus Sonnenblumenkernen, Raps und Bucheckern gewonnen wurde.

In Bergkirchen lohnt auch der Besuch der Kirche, neben der sich die Wittukindquelle befindet. Der Sage nach soll hier das Pferd des Widukind (Wittukind) eine Quelle frei gescharrt haben, als sichtbares Zeichen auf seine Frage, ob er den christlichen Glauben annehmen solle.

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Streckendaten
Schwierigkeit Normal
Länge keine Angabe
Dauer keine Angabe

 

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