Heidschnuckenweg Etappe 2

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Die Hölle der Lüneburger Heide? Von Buchholz ist es nicht weit bis in die Hölle. Ein Stück entlang der Heidebahn, vorbei am Bahnhof Suerhop und schon verschwindet der Heidschnuckenweg als Pfad im lockeren Mischwald. Nach einer Kuppe der Abstieg über eine steile Sandböschung. Ein tief eingeschnittenes Trockental. Die Höllenschlucht. Ein klingender und imposanter Name für das schmale, dunkle Tal, dessen steil abfallenden Ränder kaum 10 Meter hoch sind.

Wenn dieses Tal die Hölle ist, dann muss der nahe Brunsberg – nur wenige hundert Meter entfernt – der Himmel sein. Aus allen Himmelsrichtungen laufen die Wege sternförmig auf die 129 Meter hohe Erhebung. Blühende Heide, vereinzelt Wacholderbüsche oder weiße Jungbirken. Das kleine Naturschutzgebiet, die nördlichste Heidefläche in der Nordheide, ist überschaubar. Im Südosten ragt der 40 Meter höhere Wilseder Berg über den Wald.

Auf sandigen Wegen den Brunsberg hinab, vorbei an ersten Birken und kleinen Findlingen. Im Wald herrscht Ruhe, der Tritt ist weich. Schmale Pfade leiten bis auf den Pferdekopf, der sich wie ein Kegel am nördlichen Rand des Büsenbachtals erhebt. Unter dem kleinen Holzsteg gluckert der glasklare Büsenbach in seinem schmalen Bett, – kaum der Quelle entsprungen. Vom hoch gelegenen Rastplatz am südlichen Rand der Heidefläche überblickt man das gesamte Heidetal.

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Streckendaten
Schwierigkeit Normal
Länge 15 km
Dauer 4 Std.

 

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