UNESCO-Welterbe: Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau

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Unter der Bezeichnung „Bauhaus“ versteht man gemeinhin die Bauhaus-Schule der Architektur, die kurz nach dem Ersten Weltkrieg ihre Arbeit aufnahm und sie wieder einstellen musste, als die Nazis an die Macht kamen. Namen wie Walter Gropius, Marcel Breuer, Wassily Kandinsky oder Lazlo Moholy-Nagy sind eng mit diesem revolutionären Architektur- und Kunststil verbunden, der aufräumte mit den Formspielereien des Jugendstils oder des Art Déco und erstmals die Form der Funktion folgen ließ. Viele der Ideen und Errungenschaften des „Bauhaus“ haben bis heute Gültigkeit, viele Möbeldesign sind zeitlos aktuell.

In Weimar, das natürlich auch aus anderen Gründen den Besuch lohnt, steht das nach Entwürfen von Georg Muches 1923 errichtete „Musterhaus am Horn„. Von Weimar aus verlagerte sich der Arbeitsschwerpunkt des Bauhauses bald nach Dessau, dort entstand die „Hochschule für Gestaltung„, die die gesamte damalige europäische Avantgarde anzog. Viele der „Meisterhäuser“ haben die DDR-Zeit überlebt und sind heute noch zu besichtigen.

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