Hamburgisches Wattenmeer

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    Das Hamburgische Wattenmeer besticht durch die Faszination ungestörter Natur, die die Menschen anzieht: Spaziergänge durch die Salzwiesen, ein Bad im Meer, Wattwanderungen, Ausflüge zu den Seehundbänken und Vogelbeobachtungen während der Brutsaison oder an den Rastplätzen unzähliger Brutvögel gehören zu den besonderen Attraktionen.

    Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer wurde 1990 ausgewiesen, um die besonderen Naturschönheiten und den natürlichen Prozessen unter dem Motto „Natur Natur sein lassen“ freien Lauf zu sichern.

    Mit der Anerkennung als Biosphärenreservat durch die UNESCO im Jahr 1992 gewann die naturverträgliche Ausrichtung der auf Teilen der Insel Neuwerk stattfindenden Nutzungen immer mehr an Bedeutung.

    Klein – aber fein:

    Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer ist mit seinen 13.750 Hektar der kleinste der drei Wattenmeer-Nationalparks. In diesem Gebiet hat auf über 90% der Fläche die Natur Vorrang: hier gilt „Natur Natur sein lassen“ und damit das freie Spiel der Kräfte.

    Als zweites Ziel verfolgt der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer die Aufgabe, das Erleben der Natur zu ermöglichen, soweit es der Schutzzweck erlaubt. Dies bietet einmalige Begegnungen mit der Natur. So lassen sich zum Beispiel die Vögel im Neuwerker Ostvorland direkt entlang des Besucherweges zur Brut und Rast nieder und bei einer Wanderung auf den Kleinen Vogelsand lassen sich aus gebührendem Abstand über das Fahrwasser hinweg die Seehunde auf ihrem Liegeplatz beobachten.

    Urlaub – Meeresgrund trifft Horizont

    Grenzenlose Weite kennzeichnet das Wattenmeer – mittendrin liegt Neuwerk. Für viele ist die autofreie Insel längst ein Geheimtipp. Ruhe und Entspannung sind hier garantiert, und auch wer Natur pur sucht, der kommt reichlich auf seine Kosten.

    Entdeckungsmöglichkeiten und Angebote

    Breit ist die Palette der Entdeckungsmöglichkeiten und Angebote: Bei einer Wanderung auf dem Deich um die Insel und auf dem Mittelweg erhält der Besucher nicht zuletzt durch den „Nationalpark“-Erlebnispfad zahlreiche neue, interessante Eindrücke von seinem Reiseziel. Zwischendurch lädt die Gastronomie zum Verweilen ein.

    Vom Turm hat man einen einmaligen Rundblick über den gesamten Nationalpark und noch weit darüber hinaus. Der „Herrengarten“ unterhalb des Turms und der „Friedhof der Namenlosen“ sind ebenso wie der Turm selbst beeindruckende Zeugnisse vergangener Tage.

    Vertiefende Einblicke in den Lebensraum bietet das Nationalpark-Haus mit seinen zahlreichen Entdeckungsmöglichkeiten. Lohnend ist auch ein Besuch der Bernstein-Ausstellung.

    Zu ausgedehnten Wanderungen laden das Neuwerker Vorland und die vorgelagerten Wattflächen sowie die Vogelinsel Scharhörn ein.

    In den Sommermonaten gibt es auf Neuwerk außerdem gute Möglichkeiten zum Baden im Meer.

    Darüber hinaus bieten die Nationalpark-Verwaltung und der Verein Jordsand ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Führungen und Vorträgen an.

    Der Heimatabend im Restaurant „Zum Anker“ » und gelegentliche andere Inselveranstaltungen ergänzen die Erlebnismöglichkeiten.

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