Donauberglandweg Etappe 9

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Der Etappenort Veringenstadt liegt an der „Hohenzollernstraße“. Hier steht das älteste Rathaus Hohenzollerns (1415), in dem heute das Heimatmuseum untergebracht ist. Hier ist auch das „Hexen-Hemd“ ausgestellt, das Anna Bader als Opfer der letzten Hexenverbrennung in Veringenstadt bei ihrer Verurteilung tragen musste. Hier steht auch das „Strübhaus“, in dem die Malerfamilie Strüb von 1360-1540 lebte.

Eine andere Persönlichkeit aus Veringenstadt ist dem Himmel näher: Karl Lehmann, Bischof von Mainz und von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal ernannt, verbrachte seine Kindheit in Veringenstadt, wo sein Vater Volksschullehrer war.

Auf dem Weg erreichen Sie nach steilem Anstieg auch das Schloss Hettingen, eine herrliche Anlage mit Rastbänken und Grillplatz im Innenhof. Und gleich danach geht es auf panoramareichem Weg – dem „Josefsweg“ – immer am Trauf entlang zur Sebastianskapelle mit alten Wandmalereien und alten Sitzbänken.

Die höllische Station dieser Etappe ist aber der „Teufelstorfelsen“, eine einmalige Felsformation im Laucherttal. Auf deren Spitze befindet sich ein Aussichtsplatz mit Kreuz und der Inschrift „Herr segne dieses Tal“. Vom „Teufelstorfelsen“ ist das Etappenziel Gammertingen nicht mehr weit.

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Streckendaten
Schwierigkeit Normal
Länge 11,9 km
Dauer 3 Std.

 

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