Wandern im Herbst

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Draußen zu sein und die Natur genießen ist für alle, die den ganzen Tag einem Bürojob nachgehen, eine willkommene Abwechslung. Eine Wanderung in den Bergen oder durch Wälder entlang von Seen ist vor allem im Herbst eine weitverbreitete Art, die Freizeit zu verbringen.

Wandern im Nachsommer bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung. An der frischen Herbstluft lässt man den Alltag hinter sich und kann so wieder genügend Energie tanken. Egal, ob die nächste Tour nur durch den nahe gelegenen Wald oder in einem Mittelgebirge stattfindet. In jedem Fall sollte dabei auf die passende Kleidung gesetzt werden.

Wandern im HerbstRichtig gekleidet in der bunten Jahreszeit

Die bunten Farben des Herbstes begleiten Naturfreunde auf bekannten und neuen Wanderrouten. In dieser Jahreszeit kommt es vermehrt zu Niederschlägen, die schnell den Spaß trüben und oft eine Unterbrechung einer Tour bedeuten. Mit der richtigen Kleidung muss aber niemand gleich beim ersten Schauer die Segel streichen. Nachfolgend ein paar Tipps, wie die passende Garderobe für das nächste Outdoor Abenteuer gewählt wird.

Die drei Schichten der Outdoor Kleidung

Vor allem im Herbst können die Temperaturen im Tagesverlauf stark schwanken. Morgens sind es oft einstellige Werte. Am frühen Nachmittag und unter Sonneneinstrahlung kommt es auch vor, dass die 20 Grad-Marke geknackt wird. Gerade im Herbst ist es sinnvoll, mehrere Schichten mit unterschiedlichen Funktionen übereinander zu tragen. Hier wird auch vom sogenannten Zwiebelprinzip gesprochen. Die einzelnen Schichten erfüllen dabei unterschiedliche Funktionen:

Funktionsunterwäsche

Zunächst kommt hier die Funktionsunterwäsche zum Einsatz. Mit direktem Kontakt zur Haut sorgt sie für den gleichmäßigen Abtransport von Feuchtigkeit und gleichzeitig dafür, dass der Körper nicht auskühlt. Hersteller setzen sowohl auf natürliche Materialien als auch auf Kunstfasern. Neben der klassischen Unterwäsche kommen hier auch Funktionssocken zum Einsatz.

Isolationsschicht

Die zweite Schicht ist die sogenannte Isolationsschicht. Hier wird meist auf atmungsaktive Kleidungsstücke zurückgegriffen, was bei anstrengenden Wandertouren von Vorteil ist. Gleichzeitig sollte die Isolationsschicht ausreichend Bewegungsfreiheit bieten. Die zweite Schicht wird unter der Wetterschutzschicht getragen und dient dazu, eine gute Isolation zu gewährleisten. Wiederum sorgt die Schicht dafür, die Feuchtigkeit nach außen abzugeben. Wie auch bei der Funktionsunterwäsche werden Kleidungsstücke der Isolationsschicht aus Kunst- oder Naturfasern hergestellt.

Wetterschutzschicht

Wer in den Herbstmonaten auf Tour geht, der benötigt dringend eine Wetterschutzschicht. Der Name ist Programm, denn die Aufgabe besteht darin, den Körper sowie die ersten Schichten der Outdoor Kleidung vor Wind und Wetter zu schützen. Egal ob hier Soft- oder Hardshell-Jacken oder auch Regenhosen eingesetzt werden. Diese werden oft aus wasser- und windabweisenden oder -dichten Materialien hergestellt. Das Eindringen von Wasser wird im besten Fall verhindert und gleichzeitig wird die Verdunstung gefördert und nach außen abgegeben.

Fazit

Im Herbst eine Wanderung zu unternehmen ist für jeden Naturfreund eine spannende Sache. Die bewährteste Methode, sich in der nasskalten Jahreszeit zu schützen, ist noch immer das Schichtenprinzip. Mit der passenden Outdoor Bekleidung steht einer ausgedehnten Wanderung nichts mehr im Weg.