Kreis Tutlingen – Donaubergland

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    Im Donaubergland finden Sie einzigartige geologische und Naturphänomene:

    Naturphänomen Donauversickerung, Höhlen, Hegauvulkan Hewenegg, Dolinen

    Das Donaubergland ist Teil der Schwäbischen Alb und seiner Ausläufer.

    Die Schwäbische Alb hat die Auszeichnungen
    „UNESCO-Geopark“, „Europäischer Geopark“ und
    „Nationaler Geopark“ verliehen bekommen.

    Naturpark Obere Donau

    Kernzone des Naturparks ist das wildromantische und auch schon als „Schwäbischer Canyon“ bezeichnete Obere Donautal, das Donaudurchbruchstal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen, mit bis zu 150 m hohen Felsabstürzen. Mit einer Fläche von rund 86.000 ha erstreckt sich der Naturpark auf das Gebiet von 46 Städten und Gemeinden in vier Landkreisen.

    Der größte Teil des Naturparks liegt in den Landkreisen Sigmaringen (47 %) und Tuttlingen (40 %), der Rest im Zollernalbkreis und im Landkreis Biberach.

    Der Naturpark Obere Donau wird vom gleichnamigen eingetragenen Verein geführt. Diesem gehören neben den betroffenen Landkreisen und Gemeinden auch noch Vertreter verschiedener Organisationen an.

    Sitz der Geschäftsstelle ist das „Haus der Natur“ im ehemaligen Bahnhof in Beuron, ganz in der Nähe des Klosters Beuorn.

    Im „Haus der Natur“, das gleichzeitig dem „Naturschutzzentrum Obere Donau“ als Sitz dient, wird ganzjährig in einer Ausstellung über die Entwicklung und die Sehenswürdigkeiten des Naturparks informiert. Aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit und Naturvielfalt eignet sich der Naturpark in besonderem Maße für die landschaftsbezogene Erholung. Als Vorbildlandschaft soll der Naturpark für eine naturverträgliche Nutzung hierfür entwickelt werden.

    Wandern & Radwandern

    An erster Stelle der Erholungsaktivitäten im Naturpark steht das Wandern. Rund 3.500 km Wanderwege, zahlreiche Rastplätze und Spielplätze laden zum Verweilen im Naturpark ein.

    Zunehmender Beliebtheit erfreut sich das Radwandern.

    Von Immendingen bis Ertingen verläuft der Donau-Radwanderweg Donaueschingen-Passau auf einer Länge von 96 km im Naturparkgebiet.
    Weitere Strecken, auch auf der Albhochfläche, sind als Radwanderwege gekennzeichnet.

    Naturparkexpress
    Ferner betreibt der Naturparkverein auf der Donautalstrecke als besonderen Service für Wanderer und Radfahrer den Naturparkexpress, der auf der Bahnstrecke zwischen Immendingen und Sigmaringen viele kleine Haltestellen anfährt und in dem über 100 Fahrräder bequem Platz finden.

    Klettern & Boot fahren
    Sonderformen der Erholung im Naturpark Obere Donau sind das Klettern und Bootfahren. Im Zuge der Umsetzung des Biotopschutzgesetzes wurde der Bereich zwischen Beuron und Hausen im Tal zum Vorranggebiet für Naturschutz (Kernzone) erklärt und für das Klettern gesperrt. Das Bootfahren auf der Donau ist im wildromantischen Durchbruchstal eine besonders attraktive Erholungsform. Teilbereiche der Donau und ihrer Nebenflüsse sind für den Bootsverkehr nicht freigegeben. Bitte erfragen Sie die Bootsregelungen beim Haus der Natur. In den Wintermonaten werden das Skiwandern und der Skilanglauf zu beliebten Formen der Erholungsnutzung.

    Der Naturpark fördert den Skilanglauf auf rund 340 km Länge.

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