Nordsee

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    Natur erleben an der Nordsee

    „Halb zog sie ihn, halb sank er hin…“ Der Dichterfürst Goethe persönlich hinterließ das wohl schönste maritime Gedicht. Klar, dass „Der Fischer“ zu einer literarischen Wattwanderung gehört wie Theodor Storm zu Husum.

    Poetische Wattführer entlang der Nordseeküste entführen Leseratten und Freunde der Poesie an ungewöhnliche Orte – „…da war’s um ihn geschehn“.

    Über das Meer und seine Bewohner

    Den berühmten, rot-weißen Leuchtturm von Westerhever in Sichtweite, rundherum die Weite des Watts – so wirken berühmte Verse umso eindringlicher: „Graues Geflügel huschet neben dem Wasser her; wie Träume liegen die Inseln im Nebel auf dem Meer.“

    Theodor Storms „Meeresstrand“ bekommt hier eine ganz neue Dimension. Der Autor des „Schimmelreiter“ vernahm schon damals „des gärenden Schlammes geheimnisvollen Ton“, das berühmte „Wattknistern“ des Schlickkrebses.

    Rainer Maria Rilke machte sich so seine Gedanken über die Nordlichter: „Die kleine Insel draußen aber hat die Augen zu; verwirrend kreist der Deich um ihre Wohner, die in einen Schlaf geboren werden, drin sie viele Welten verwechseln; schweigend, denn sie reden selten.“

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