Die Eifel

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    Die Eifel, das Mittelgebirge zwischen den Städten Aachen, Köln, Koblenz und Trier besticht durch ihre landschaftliche Vielfalt. Und obwohl die Eifel sich über die Bundesländer Nordrhein-westfahlen und Rheinland-Pfalz bis nach Luxemburg und Belgien (Deutschsprachige Gemeinschaft) ausdehnt wird sie als kulturelle Einheit empfunden.

    Im Süden finden Sie eine sattgrüne und liebliche Hügellandschaft, in der prachtvolle blumengeschmückte Gehöfte, bizarre Felsformationen und tief eingeschnittene wilde Gewässer das Bild bestimmen, z. B. im Prümer Land.

    Im Norden finden Sie weite Wälder und unberührte Moore in einem rauen Gebirge, romantische Städtchen mit mittelalterlichem Fachwerk, z. B. im Monschauer Land oder in der Rureifel und stolze Burgen.

    In der Mitte die Ketten der Vulkankegel und unergründliche Maare (Gerolsteiner Land), seltene Orchideen und karge Wacholderheiden, natürliche Mineralquellen und unzählige Dörfer. Sie ist keine Mittelgebirgsregion, die man kennt, wenn man einen Ausschnitt kennt.

    Auch die Geschichte der Eifel ist äußerst wechselhaft. Viele Völker und Kulturen haben im Verlauf der Jahrtausende hier ihre Spuren hinterlassen. An die Herrschaftsverhältnisse der letzten Jahrhunderte erinnert ein großer Schatz an eindrucksvollen Burgen, Schlössern, Klöstern und Kirchen. Malerische Dörfer und Kleinstädte bezaubern mit ihren Fachwerkhäusern und Stadtbefestigungen.

    Wandern in der Eifel

    Die Eifel ist reich an hervorragenden Natur- und Kulturplätzen. Bei Ihrer Wanderung erleben und genießen Sie die vielfältige Natur ganz bewusst und verbinden nebenbei auf einzigartige Weise positive Effekte für Körper, Geist und Seele.

    In der Wanderregion Eifel tut sich was: es entstanden und entstehen neue Wanderwege mit geprüfter Erlebnisqualität:

    Der 313 km lange Eifelsteig von Aachen nach Trier hat sich schon nach kurzer Zeit zum absoluten Liebling der Wanderer entwickelt.

    Der Widnis-Trail im Nationalpark Eifel wird seinem Slogan gerecht. Mitten drin – quer durch, mitten in den Nationalpark und einmal quer durch die entstehende Wildnis.

    Beim Ausbau der Wege werden gezielt Lustfaktoren gesucht: grandiose Ausblicke, lückenlose Wegweisung, unterschiedliche Landschaftsformen, wanderfreundliche Gastgeber, z. B. die Gastgerber Nationalpark Eifel, sich schlängelnde Pfade und Vieles mehr.

    Radfahren in der Eifel: Aufsteigen und losradeln

    Die Eifel ist für Radfahrer durch ein flächendeckendes Netz hervorragend ausgebauter Radwege erschlossen. Alle Strecken sind einheitlich und durchgängig ausgeschildert und touristische Informationstafeln erläutern Sehenswertes an den Wegen.

    Die Tourenauswahl ist nahezu unbegrenzt. Besondere Highlights sind die Radtouren auf stillgelegten Bahntrassen, z. B. Prümtalradweg, mal geht es aber auch entlang der Flüsse und Bäche, z. b. RurUferRadweg und mal über die weiten Hochflächen mit malerischen Ausblicken, z. b. Eifel-Höhen-Route rund um dem Nationalpark, mit Blick auf den Rursee.

    Die Bahntrassenradwege werden vor allem die begeistern, die auf schweißtreibende Bergetappen gerne verzichten.

    Wir wünschen Ihnen viel Spass bei Ihren Entdeckungen!

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